Einkochen und Einmachen


Rezept Holunderblütensirup



Zwischen Mai und Juli präsentiert sich der Holunder in seinem hübschen weißen Gewand. Die Blütenpracht ist nicht nur gesund, sondern auch sehr schmackhaft. Nutzen Sie den nächsten Frühlingsspaziergang doch einmal, um ein paar Blütendolden zu sammeln und einen leckeren Holunderblütensirup selbst herzustellen. Das ist einfacher und geht schneller, als sie denken!

Zutaten:

30 Holunderblütendolden
25 g Zitronensäure
1,5 kg Zucker
1 Liter Wasser
Saft einer halben Bio-Zitrone



Und so geht's:

Holunderblüten nicht waschen, sondern nur ausschütteln. In einen großen Topf Zucker und Wasser hineingeben und kurz aufkochen lassen. Die Zitronensäure hinzufügen und gut verrühren. Die Holunderblüten nacheinander dazugeben. Mindestens einen Tag lang ziehen lassen. Danach den Sirup durch ein Sieb gießen und erneut aufkochen. Den heißen Sirup direkt in Flaschen abfüllen.

Mit Sprudelwasser gemischt, ergibt Holunderblütensirup ein erfrischendes Getränk. Genießen Sie Ihre selbstgemachte Holunderblütenlimonade pur oder in Kombination mit anderen Geschmacksnoten - zum Beispiel mit frischer Minze.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Tipps & Kniffe

Für das Einkochen und Einmachen gibt es viele tolle Rezepte. Wenn Sie sich an die Vorgaben halten, haben Sie die besten Voraussetzungen für gutes Gelingen. Daneben haben wir noch einige Tipps und Kniffe zusammengestellt, die Sie grundsätzlich beachten sollten:

  • Verwenden Sie ausschließlich frisches Gemüse oder Obst, das keine Druckstellen hat, und reinigen Sie es gründlich unter kaltem Wasser.
  • Hygiene ist das oberste Gebot: Reinigen Sie die Gläser, Deckel und Gummiringe gründlich und legen Sie sie für 5 Minuten in kochendes Wasser. Die Gläser können Sie alternativ für 10 Minuten bei 160 Grad in den vorgeheizten Backofen stellen, das tötet Bakterien und Pilze ab.
  • Wenn Sie das Einkochgut einfüllen, könnten kalte Gläser zerspringen. Stellen Sie die Gläser auf ein angewärmtes Geschirrtuch, um dies zu verhindern.


  • Sauberes Einfüllen gelingt am besten mit einem Trichter. Einige besitzen sogar ein integriertes Sieb, das obendrein grobe Stücke herausfiltert.
  • Die Gläser direkt nach dem Abfüllen umzudrehen, ist ein Vorgehen aus alten Zeiten. Die heiße Flüssigkeit soll die Keime am Glasrand abtöten. Wer vorab sauber arbeitete, muss diesen Schritt nicht machen. Er schadet aber auch nicht.
  • Sind die Gläser kalt, biegen sich die Metalldeckel unter leichtem Knacken nach innen. Da zeigt, dass das gewünschte Vakuum entstanden ist.
  • Lagern Sie Ihr Selbstgemachtes kühl und dunkel. Offene Gläser und Flaschen in den Kühlschrank stellen und den Inhalt stets mit einem neuen, sauberen Löffel entnehmen.
  • Qualität prüfen: Sitzt der Deckel locker, knackt beim Öffnen nicht oder das Einkochgut sieht komisch aus oder hat einen seltsamen Geruch, ist Vorsicht geboten. Haben sich Gärungsgase gebildet, muss der Inhalt entsorgt werden.